Zum Mythos Superfoods gibt es momentan eine tolle Dokumentation im ORF .

Kurz zusammengefasst: alles, was in großen Mengen produziert werden muss, ist schlecht. Weil es exzessive Landwirtschaft braucht, die immer mit der Ausbeutung von Arbeitskräften und Natur einher geht, immer die lokalen ProduzentInnen in den Ruin treibt, sehr oft Wassermangel verschärft oder gar hervorruft. Wer profitiert, sind einzig die Konzerne. Gesund sind heimische Lebensmittel in der richtigen, ausgewogenen Mischung allemal, und wenn immer mehr davon aus fairem und ökologischem Landbau bezogen werden, haben heimische Öko-LandwirtInnen eine Existenzgrundlage, statt dass LandwirtInnen andernorts eben diese entzogen wird.

Es ist gut fürs Klima und schafft vielleicht auf Dauer sogar bessere Bedingungen für ErntehelferInnen. Diese globale Nahrungsmittelwirtschaft ist auf allen Ebenen eine Katastrophe.

Wer gerne mehr erfahren möchte, hier eine Auswahl an Berichten zum Thema. Sie zeigen die Schattenseiten des Booms genauso auf wie Chancen, die beispielsweise Quinoa für Kleinbauern hätte – und wie wichtig es entsprechend ist, sich gut darüber zu informieren, woher die Nahrung kommt, die man kauft:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/essen-und-trinken/22923.html

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bolivien-der-fluch-des-quinoa-booms-a-1153033.html

https://www.blickpunkt-lateinamerika.de/artikel/die-schattenseiten-des-avocado-booms/

https://www.fr.de/panorama/avocado-drogenkartelle-haben-gruenes-gold-entdeckt-13514434.html

https://www.suedwind-magazin.at/quinoa-in-aller-munde

https://www.sonnentor.com/de-at/rezepte-tipps/tipps/heimisches-superfood